Unser sechstes – und letztes – transnationales Projekttreffen in Berlin

Informativ, intensiv und arbeitsreich ging das sechste und letzte transnationale Projekttreffen des Erasmusplus-Projekts HelpMenTTT zuende. Im Mittelpunkt standen die Fertigstellung der Online-Lernplattform und des Praxis-Manuals, die Multiplier-Events und am Ende die Auswertung des Gesamtprozesses.

Intensives Arbeiten beim Bundesforum Männer

Die Online-Lernplattform wurde in der Alpha-Version bereits getestet, nun geht es in den breiteren Test der Beta-Version – und danach wird sie online gestellt.

Begrüßung vor dem Robert Koch-Institut durch Anne Starker

Zusätzlich befaste sich das vollständig angereiste Projektteam mit institutionellen Aspekten und Bezügen: Mit dem Bundesforum Männer – das freundlicherweise auch die Tagungsräume zur Verfügung stellte und mit dem Robert-Koch-Institut. In beiden Institutionen gab es intereressante Referate, Einblicke und angeregte Diskussionen.

Und das Projekt ist noch nicht zuende: Es wurden die weiteren Arbeitsschritte und ein Online-Meeting geplant, bei dem das große Projektfinale sowie die Verbreitung der Projektergebnisse organisiert und die weitere Betreuung der Lernplattform besprochen werden.

Im Juli endet dann der aktive Teil, aber die Lernplattform und das Manual für Trainierende vermitteln langfristig und nachhaltig die Projektergebnise.

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Fünftes transnationales Projekttreffen in Straßburg

Die Arbeit im Projekt „HelpMenTTT“ ist derzeit in einer ausgesprochen hohen Dynamik angekommen. Viele Aktivitäten laufen gleichzeitig und auf Hochtouren. Nach den zahlreichen Tests ausgewählter Modul-Elemente in so genannten „Pilotveranstaltungen“ fand vom 9. bis zum 11. Oktober in Straßburg das fünfte Projekttreffen statt.

Intensive Arbeit im Plenum beim Meeting in Straßburg

Zunächst reflektierten die Teilnehmenden die Arbeitsphase seit dem letzten Meeting in Eupen: Die Arbeit an der Plattform und am Manual sowie die Pilotveranstaltungen der einzelnen Partnerorganisationen. Aus diesen Erfahrungen heraus entwickelten die Projektpartner die finale Zielsetzung und die Organisation der HelpMen-Bildungsplattform Männergesundheit, einschließlich der Terminplanung für die Fertigstellung: Bis zum nächsten – und letzten – Meeting im Frühjahr ’24 in Berlin werden alle Inhalte fertiggestellt und auf die Plattform eingestellt sein.

Die HelpMen-Plattform zur Männergesundheitsbildung für Fachkräfte wird weiter „befüllt“

Als Schwerpunkt wurden bei diesem Meeting die Module der Plattform dynamisch bearbeitet. Anhand der Online-Sichtung wurde über Niveau und Struktur der Plattform diskutiert, (aktueller und online aktualisierter Stand). Die Bereiche und Module wurden online aufgerufen, es folgten Diskussion, Fragen, Anregungen zum jeweiligen Modul. Erste Korrekturen wurden online eingefügt,  zu den Inhalten und Überschriften getroffen.  Schließlich wurde auch noch viel geplant und die Timeline für die letzte Projektphase festgelegt.

Vorbeugen wurde als ein sehr wichtiger Aspekt der Männergesundheit identifiziert.

Die Multiplier-Events, die in der letzten Projektphase stattfinden, wurden ebenfalls geplant und vorbereitet. Die Erfahrung aus den Pilotseminaren zeigte allerdings: Solche Events als „Großveranstaltungen“ zu füllen ist bei unserem Thema nicht einfach: Das Thema ist an vielen Stellen wenig attraktiv, unsere Zielgruppe, die TrainerInnen sind schwer zu erreichen. Deshalb versucht die Projektgruppe, mehrere Multiplier-Event-Typen zu realisieren: Manche mit mehr Teilnehmenden und auch kleinere Events.

Wie immer wurde aber nicht nur fachlich-theoretisch, sondern auch praxis- und erfahrungsorientiert gearbeitet. So testete die Gruppe eine Methode aus dem Modul „Sinn und Männergesundheit“. In relativ kurzen Phasen wurde immer wieder auch auf die körperliche Selbstsorge Bezug genommen; Inhalte und Methoden wandte die Gruppe etwa bei einem Rundgang durch das „Europäische Straßburg“ mit der Methode „Bewegtes Lernen, bewegende Gespräche“ an oder im Erfahren der Männergesundheits-Methode „Wie geht es Dir“, bei der körperliche Empathie in Bewegung ermöglicht wurde.

Männergesundheits-Methode „bewegtes Einfühlen: Wie geht es Dir?“

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Viertes transnationales Projekttreffen in Eupen

Das vierte Meeting fand vom 23. – 25. April 2023 in Eupen (Belgien) statt. Der Sonntagabend stand fürs Anreisen und Ankommen, für den persönlichen Austausch und ein gemeinsames Abendessen zur Verfügung.

HelpMenTTT-Arbeitsgruppe

Am Montag, 24. April gedachten wir zunächst in einer persönlichen Runde unserem Kollegen und HelpMen-Mitarbeiter Armin Bernhard, der am 8. Januar überraschend gestorben ist. Armin war für das Projekt ein wichtiger Inspirator und auch hier ein Vor- und Weiterdenker, der uns allen fehlt und weiter fehlen wird.

Die erste Einheit befasste sich mit den Trainer:innen-Trainings und Pilotveranstaltungen – einige haben stattgefunden, weitere sind geplant. Ein Ergebnis: niedrigschwelliger Ansätze und Methoden sind alltagsnah – kein Expertenwissen ist gefragt. In der nächsten Einheit stellte der Patientenrat und -treff Eupen seine Arbeit vor. Besonders interessant, dass die ursprünglichen Selbsthilfegruppen nun „Austauschgruppen“ wurden. Dann folgte der Besuch im Parlament der deutschsprachigen Gemeinschaft Ostbelgien, mit einem Informationsreferat und einer Diskussion im Parlament. Der anschließende männergesundheitliche Spaziergang befasste sich mit Gesundheitsthemen im politischen Alltag.

Referent Thomas Altgeld

Am Nachmittag stellte unser Gastreferent Thomas Altgeld die Frage, wie mit Männern in Dialog gekommen werden kann. U.a. ging es um unsere Haltung in der Arbeit mit Männern, der sich im Begriffen manifestiert. Männer sind in der Lage, sich selbst zu regulieren, wir sollten auf die Selbstheilungskräfte vertrauen; deshalb passt „Dialoggruppe“ besser;  sozialräumliche Zugänge und Settingbezüge (benachteiligter Stadtteil, Quartiersmanagement, Schule, KiTa, Betriebe…) sind dabei zentral. Gesundheitsbildung und -förderung sind anders positioniert als Prävention; Ziele, Inhalte, Wirkungen von Männergesundheitsförderung hängen von den Einstellungen der Akteur:innen ab. In der folgenden Arbeitsphase wurden diese wichtigen Impulse weiter diskutiert und auf die Integration ins Projekt HelpMenTTT geprüft. Die Abendeinheit befasste sich mit Männergesundheitsfragen vor dem Hintergrund besonderer Wahrnehmungen und Erfahrungen. Mit einem gemeinsamen Abendessen wurde der Tag beschlossen.

HelpMenTTT im Parlament in Eupen

Am Dienstag wurden der ersten Einheit zunächst die TTT-Trainings und Praxistests konzeptualisiert und terminiert; die Dokumentation und Evaluation der Trainer:innen-Trainings wurde skiziiert. In der zweiten Einheit kamen die  Themen- und Fachgruppen zusammen, um den Stand der Dinge zu ermitteln und die bisherige Prozesse zu reflektieren. Anschließend wurden Doppelteams der Themen- und Fachgruppen gebildet, um die Arbeit zu vertiefen, wechselseitige Feedbacks zu geben und die weitere Arbeit zu organisieren. Die dritte Einheit des Tages widmete sich der Organisation und der inhaltlichen Planung des nächsten Transnationalen-Partner-Treffens in Straßburg; auch die Multiplier-Events wurden vorgeplant.

Die letzte Einheit galt der Evaluation – mit einem qualitativen Auswertungsgespräch und der schriftlichen Evaluation nach der Euro-Star-Methode – und dem Abschluss: wieder ein intensives, arbeitsreiches und sehr fruchtbares Meeting ging bei bester Stimmung zuende.

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Drittes Transnationales Projekttreffen in Brixen

Ein intensives Arbeitsmeeting der Projektpartner fand Ende Oktober (27. bis 29.10.22) in Brixen statt. Eingeladen hatte das Forum Prevenzione ONLUS (https://www.forum-p.it). Schwerpunkt des Treffens waren diesmal Situationsanalysen sowie die Entwicklung von Tools und Methoden für die Trainer:innen. Sie werden dann ihrerseits in Pilotveranstaltungen mit (v.a. benachteiligten) Männern solche Elemente exemplarisch erproben.

(Methoden-Entwicklung und Training)

In vier Arbeitseinheiten befassten sich die 13 Teilnehmenden von allen Projektpartnern intensiv mit den Inhalten von Männergesundheit. Sie wurden von transnationalen Fachteams vor- und aufbereitet. Diese Schwerpunkte, die dann auch die inhaltliche Struktur der Online-Plattform sowie eine Manuals abgeben, sind: Körperliche Selbstsorge; Soziale Männergesundheit; Psychische Gesundheit; Sexuelle Gesundheit; Medizinisches (Zugänge zu medizinischer Versorgung und Früherkennung); Sinn und Lebensperspektiven.

Neben den – theorie- und kognitionslastigen – Arbeitseinheiten gab es aber im Rahmenprogramm auch ausreichend Möglichkeiten für die gesundheitsbezogene Praxis und gemeinschaftsbildende Aktivitäten: z. B. Formen der Bewegung im Freien als Praxis der Männergesundheitsbildung, mit dem Spiel „Quibble“ den emotionalen Ausdruck von Zufalls-Sätzen erraten oder ein männergesundheitlicher Kulturabend.

Am Schluss ging es dann um die weitere Prozessplanung, die nächsten Schritte bei der Entwicklung der Plattform und das Festlegen von drei „Kreuz-Gruppen“ (4er-Teams). Zum Abschluss wurde das Treffen mithilfe der „Europa-Stern-Methode“ evaluiert.

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Zweites Transnationales Projekttreffen in Wien

Unser erstes „echtes“ Projekttreffen in Präsenz konnte vom 20. bis 22. Juni in Wien stattfinden. Das Meeting begann abends mit einem formalen und persönlichen Austausch und mit Absprachen. In der ersten Sitzung wurden die voraussichtlichen Zielgruppen für die Pilotveranstaltungen vorgestellt, die von den Projektpartnern vorbereitet wurden.

Inhaltliche Arbeit im Plenum des HelpMenTTT-Teams

Im nächsten Arbeitsblock wurden die Inhalte und Themenbereiche entwickelt, die als männerbezogene Gesundheitsbildung ins TTT-Programm aufgenommen werden sollen; neben einem „making how“ (Basis-Hinweise für Multiplikator:innen) werden folgende inhaltlichen Schwerpunkte verfolgt: Körperliche Selbstsorge; psychische Gesundheit; soziale Gesundheit; sexuelle Gesundheit; Medizinisches/Früherkennung/Vorsorge und Sinn und Lebensperspektive.

Kleingruppenarbeit im sommerlichen Außenbereich der Tagungsstätte

In der nächsten Arbeitssitzung entwickelten die Teilnehmenden in engagierter Kleingruppenarbeit Elemente und Inhalte dafür, welche Grundbotschaften mit den Angeboten und Produkten vermittelt werden sollen (an die – insbesondere benachteiligten – Männer als Zielgruppe und „Endverbraucher“ und an die MultiplikatorInnen). Aus den Projektpartnern bildeten wir Arbeitsgruppen zu den Themengebieten und trafen erste Arbeitsabsprachen.

Intensive Arbeit am sehr komplexen Gegenstand des Projekts: die Männergesundheit

In der letzten Einheit wurden mögliche Abläufe der Qualifikationsveranstaltungen und die Inhalte der Produkte des Projekts diskutiert. Schließlich besprach und vereinbarte die Gruppe Aufgaben und Meilensteine bis zum nächsten transnationalen Meeting Ende Oktober in Brixen.

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Erstes HelpMenTTT-Meeting

Das erste transnationale Treffen des neuen Projekts „HelpMen train the trainer“ (TTT) hat am 31. Januar online stattgefunden. Es diente der inhaltlichen Vergewisserung, für organisatorische Absprachen und die Planung der ersten Schritte und Aktivitäten.

Im Projekt wird die Männergesundheitsbildung neu gedacht: Ausgehend von benachteiligten Männern richtet sich die Perspektive auf Personen, die diese Zielgruppe mit Angeboten zur gesundheitlichen Männerbildung erreichen wollen: Trainer:innen, Multiplikator:innen, Fachkräfte in Gesundheitsbildung und -förderung. Für sie werden Informationen und Materialien entwickelt und bereit gestellt, um Männer wirkungsvoll zu erreichen.

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HelpMen TTT startet

Die letzten Vorbereitungen laufen – am 1. Februar 2022 wird das Projekt HelpMenTTT starten. Aufbaubend auf das Vorgängerprojekt setzt es nun bei den Fähigkeiten und Praktiken der Schlüsselpersonen als Trainer:innen an.

Test der Methode „Black-Box“

Denn obwohl bekannt ist, dass gerade benachteiligte Männer von der Gesundheitsbildung kaum erreicht werden, gibt es bisher kein Ausbildungskonzept für die Männergesundheit und schon gar keines, um die Zielgruppe „bildungs- und zugangsbenachteiligte Männer“ zu erreichen.

Damit wird mit HelpMenTTT ein offener Bedarf in der Gesundheitsbildung abgedeckt. Es werden neue Inhalte, innovative Zugänge, Methoden, Tools und Materialien entwickelt und erprobt.

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HelpMen-Antrag bewilligt!

Der Projektantrag „HelpMen Train the Trainer“ (HelpMenTTT) im Programm ERASMUS+ wurde bewilligt. Damit kann das erfolgreiche HelpMen-Konzept weiter entwickelt und umgesetzt werden, unter anderem in einem Ausbildungskonzept und -programm zur Männergesundheitsbildung in Europa.

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HelpMen geht weiter

Auch nach dem Abschluss des Erasmus-Projekts arbeitet HelpMen in der Anwendung und Umsetzung weiter. Viele Personen und Institutionen lassen sich von den HelpMen-Ergebnissen anregen, die im Curriculum veröffentlicht wurde. Immer wieder wird von neuen und interessanten Experimenten und Erfahrungen in der Arbeit mit Männern im Zusammenhang mit gesundheitlicher Grundbildung berichtet.

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Abschluss-Veranstaltungen

Mit der Multiplikatoren-Tagung am 15. November in Nürnberg hat im Rahmen des HelpMen-Projekts die letzte HelpMen-Veranstaltung mit großem Erfolg stattgefunden. Über 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer informierten sich über die Ergebnisse des Projekts, probierten Methoden aus und freuten sich schließlich über das HelpMen-Curriculum, das sie in gedruckter Form überreicht bekamen.

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